DeveloBaby Lieblingsseite

Übungen zur Bauchlage und zum Drehen für Babys ab 4 Wochen mit besonderem Fokus und wichtigen Ergänzungen bei Lieblingsseite, Schiefkopf und C-Form (Bananenform). Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die die Muskeln stärken, die dein Baby braucht, um gut auf dem Bauch zu liegen und sich zu drehen.

  • Einfache, priorisierte Übungen
  • Entwickelt für vielbeschäftigte Familien
  • Illustriert mit Bildern und Videos
  • Sofortiger & dauerhafter Zugang
  • Sichere Bezahlung mit QuickPay

Verfügbare Sprachen

299,00 DKK
269,10 DKK

(inklusive MwSt. und aller Gebühren)

Programmbeschreibung

Eine Lieblingsseite ist bei Babys meist ein ungefährliches, einseitiges muskuläres Ungleichgewicht: Das Baby dreht den Kopf am liebsten zu einer Seite, im Wachzustand ebenso wie im Schlaf. Eine Lieblingsseite kann die motorische Entwicklung erschweren und in manchen Fällen zu einem Schiefkopf führen. Sie zeigt sich an einer Reihe typischer Anzeichen (siehe Übersicht hier). Manche Babys zeigen nur wenige Anzeichen, andere fast alle.

Die Anzeichen entwickeln sich nach und nach und beginnen typischerweise damit, dass das Baby lieber zu einer Seite schaut und/oder den Körper in einer Bananenform, auch C-Form genannt, zu einer Seite biegt. Mit der Zeit fühlt es sich für das Baby weniger sicher an, den Kopf in die andere Richtung zu drehen, weil es nicht genauso viel geübt hat, die Welt in diese Richtung wahrzunehmen. Die Muskeln, die Kopf und Körper zu dieser Seite drehen, werden dadurch weniger benutzt, und mit der Zeit entsteht ein Unterschied in Kraft und Beweglichkeit zwischen den beiden Seiten. Um eine symmetrische Entwicklung und eine gute Qualität in den motorischen Meilensteinen zu fördern, ist es wichtig, das Baby mit gezielten einseitigen Übungen genau in den Bewegungen zu unterstützen, die ihm schwerfallen.

Wenn ein Baby eine Lieblingsseite hat, fällt die Bauchlage oft schwerer, und das Rollen vom Rücken auf den Bauch gelingt meist nur zu einer Seite. Liegt das Baby richtig auf dem Bauch, mit Gewicht auf beiden Armen und dem Kopf in der Mitte gegen die Schwerkraft angehoben, werden alle Muskeln des Körpers nach und nach gestärkt, auf der Vorderseite, auf der Rückseite und auf beiden Seiten des Körpers. Wenn es dagegen einen deutlichen Unterschied in der Kraft zwischen rechter und linker Seite gibt und das Baby in der Bauchlage auf einen Arm kippt, umfällt oder nur zu einer Seite schauen kann, wird das Liegen auf dem Bauch schwer.

Im Programm lernst du, wie du dein Baby auf dem Weg zu einer symmetrischen Entwicklung, einer starken Bauchzeit und dem Rollen vom Rücken auf den Bauch zu beiden Seiten unterstützt. Die Übungen bei Lieblingsseite sind eine Kombination aus Tipps für eine starke Bauchzeit, gezielten einseitig kräftigenden Übungen und kleinen, einfachen Veränderungen in der Art, wie du dein Baby hochnimmst und trägst. Hat dein Baby auch eine Bananenform, hilft dir das Programm einzuschätzen, zu welcher Seite sie geht, und es gibt einen Abschnitt mit Übungen für jede Seite. Außerdem lernst du, wie du das Risiko für einen Schiefkopf verringern und den Hinterkopf bestmöglich entlasten kannst, falls bereits ein Schiefkopf (Plagiozephalie) entstanden ist.

Die Übungen sind ausführlich beschrieben und nach Priorität geordnet, die wichtigsten stehen ganz oben. Zu jeder Übung gibt es Bilder und Videos, sodass du genau sehen kannst, wie sie gemacht wird. Alle Texte, Bilder und Videos sind auf die Seite abgestimmt, die du wählst. Achte deshalb darauf, die richtige Programmversion zu wählen: links oder rechts.

Hinweis: Wenn sich dein Kind schon vom Rücken auf den Bauch drehen kann, wähle stattdessen: DeveloBaby Robben.

Die häufigsten Anzeichen einer Lieblingsseite

  • Dreht den Kopf am liebsten zu einer Seite, im Wachzustand ebenso wie im Schlaf.
  • Neigt den Kopf zu einer Seite.
  • Liegt in einer Bananenform (C-Form) zu einer Seite.
  • Hat einen Schiefkopf.
  • Rollt sich nur oder meist zu einer Seite vom Rücken auf den Bauch.
  • Dreht sich auf dem Bauch nur oder meist in eine Richtung um sich selbst (Pivotieren).
  • Kippt oder rollt nur oder meist in eine Richtung vom Bauch auf den Rücken.
  • Greift in der Bauchlage nur oder meist mit einer Hand nach Spielzeug.
  • Liegt in der Seitenlage auf dem Boden nur oder meist auf derselben Seite.
Lieblingsseite FAQ

Was ist eine Lieblingsseite?

Wenn ein Baby eine Lieblingsseite hat, bedeutet das, dass es eine Gehirnhälfte bevorzugt nutzt, sowohl motorisch als auch für die Sinneswahrnehmung. Das zeigt sich daran, dass das Kind den Kopf meist zur Lieblingsseite dreht und dort seine Umgebung wahrnimmt. Die Muskeln lassen sich also mit der Zeit zur Lieblingsseite hin leichter aktivieren, und die Sinneswahrnehmung des Kindes wird zu dieser Seite hin stärker.

Hat sich eine Lieblingsseite erst einmal gebildet, verstärkt sie sich deshalb selbst, weil schnell ein Weg des geringsten Widerstands zur Lieblingsseite hin entsteht. Das Baby entscheidet sich nicht von selbst, den Kopf zur anderen Seite zu drehen, wenn das Drehen zur Lieblingsseite leichter ist und Geräusche, Licht und Gerüche dort leichter aufzunehmen sind. Dem Kind fällt es also immer schwerer, die Muskeln und Sinne zur schwierigen Seite hin zu nutzen.

Das Programm enthält deshalb Übungen, die die Muskeln auf der schwierigen Seite stärken, und es ist wichtig, dass du die richtige Programmversion wählst:

  • links für Babys mit Lieblingsseite links, also Babys, die den Kopf zu ihrer linken Schulter drehen.
  • rechts für Babys mit Lieblingsseite rechts, also Babys, die den Kopf zu ihrer rechten Schulter drehen.
Lieblingsseite FAQ

Was ist eine Bananenform?

Viele Kinder mit einer Lieblingsseite beim Drehen des Kopfes haben gleichzeitig eine sogenannte Bananenform, auch C-Form genannt. Das bedeutet, dass sich der Körper zu einer Seite biegt, in der Form einer Banane. Das zeigt sich daran, dass der Kopf zu einer Seite zur Schulter hin geneigt ist und diese Körperseite kürzer ist als die andere. Die Seite, auf der der Körper kürzer ist, bestimmt, zu welcher Seite das Kind eine Bananenform hat. Im Programm gibt es für jede Seite einen Abschnitt mit Übungen bei Bananenform. Das Baby links im Bild hat eine Bananenform nach links, weil der Körper nach links gebogen ist, und das Baby rechts hat eine Bananenform nach rechts, weil der Körper nach rechts gebogen ist.

Lieblingsseite FAQ Bananenform

Was ist ein Schiefkopf?

Ein Schiefkopf, in der Fachsprache Plagiozephalie, bedeutet, dass der Hinterkopf auf einer Seite flach wird. Er ist eine sehr häufige Folge einer Lieblingsseite, weil das Kind meist mit dem Hinterkopf auf der Lieblingsseite liegt. Wie schnell der Schädel schief wird, ist von Kind zu Kind verschieden. Manche Kinder haben größere Fontanellen (die weiche Stelle) und damit einen formbareren Schädel, während andere eine ausgeprägte Lieblingsseite haben können, ohne einen Schiefkopf zu bekommen.

Wenn ein Kind eine Lieblingsseite hat, ist es immer sinnvoll, einem Schiefkopf vorzubeugen, denn wir wissen, dass die Schiefe durch den erhöhten Druck auf den Hinterkopf zur Lieblingsseite hin entsteht. Das Programm enthält deshalb auch Übungen und Tipps, die das Risiko für einen Schiefkopf verringern und den Hinterkopf entlasten können, wenn er bereits schief geworden ist.

Lieblingsseite FAQ Plagiozephalie Schiefkopf

Was ist Torticollis (Schiefhals)?

Torticollis (Schiefhals) ist eine ausgeprägtere Form der Lieblingsseite, bei der während der Geburt eine Verletzung im seitlichen Halsmuskel (Musculus sternocleidomastoideus) entstanden ist. Das kommt am häufigsten bei Babys vor, die mit viel Zug geboren wurden (Saugglocke, Kaiserschnitt usw.), kann aber auch bei Babys auftreten, die im Mutterleib in Beckenendlage lagen oder in der Gebärmutter zu wenig Platz hatten (großes Baby, kleine Mutter). Torticollis zeigt sich daran, dass der Kopf am liebsten zu einer Seite gedreht und zur Gegenseite geneigt wird.

Das Programm ist für Babys mit Torticollis sehr relevant, weil Torticollis immer eine Lieblingsseite zusammen mit einer Bananenform zur Gegenseite mit sich bringt und als Folge der Lieblingsseite sehr oft einen Schiefkopf. Auch hier wählst du die Programmversion danach, zu welcher Seite dein Kind am liebsten schaut (siehe Abschnitt Was ist eine Lieblingsseite?).

Hinweis: Wenn dein Baby einen ausgeprägten Torticollis hat, empfehle ich, dass ihr parallel zu den Übungen zu Hause von einer guten Physiotherapeutin oder einem guten Physiotherapeuten begleitet werdet. Die Arbeit an der Lieblingsseite dauert bei Torticollis meist deutlich länger, deshalb kann fachliche Unterstützung unterwegs ziemlich entscheidend sein, sowohl um die Entwicklung zu verfolgen als auch um die Motivation hochzuhalten.

Lieblingsseite FAQ Torticollis

Häufig gestellte Fragen zum Programm DeveloBaby Lieblingsseite

Die Behandlung einer Lieblingsseite besteht darin, die Muskeln und die Sinneswahrnehmung des Babys zur schwierigen Seite hin zu stärken. Das geschieht mit täglichen Übungen über längere Zeit, denn eine schnelle Lösung gibt es leider nicht. Muskelkraft und Wahrnehmung verbessern sich durch aktives Training. Ist die passive Beweglichkeit deines Kindes eingeschränkt, empfehle ich, die Übungen mit einer Behandlung bei einer kompetenten und spezialisierten Fachkraft zu ergänzen. Eine eingeschränkte passive Beweglichkeit zeigt sich daran, dass du den Kopf deines Kindes nicht ganz zur schwierigen Seite drehen kannst und dass es deinem Kind dabei unangenehm ist.

Alle drei Programme bauen auf denselben Übungen zur Bauchlage und zum Drehen auf. Wähle DeveloBaby Bauchlage und Drehen, wenn du ganz allgemein das motorische Fundament deines Babys unterstützen möchtest, DeveloBaby Überstreckung, wenn sich dein Baby in der Bauchlage nach hinten überstreckt, statt sich auf die Arme zu stützen, und DeveloBaby Lieblingsseite, wenn dein Baby den Kopf am liebsten zu einer Seite dreht. Überstreckt sich dein Baby und hat es zugleich eine Lieblingsseite, wähle DeveloBaby Lieblingsseite, weil der erste Schwerpunkt darauf liegt, die Symmetrie wiederherzustellen. Ist die Form des Hinterkopfs durch die Liegeposition entstanden, gehört ein in der Mitte abgeflachter Hinterkopf (Flachkopf) zum Überstrecken und ein schiefer Hinterkopf (Schiefkopf) zur Lieblingsseite.

In der Regel nicht. Die Programme überschneiden sich stark, weil sie alle die natürliche motorische Entwicklung in dieser Phase unterstützen. Die Programme DeveloBaby Überstreckung und DeveloBaby Lieblingsseite enthalten dieselben Übungen wie DeveloBaby Bauchlage und Drehen und darüber hinaus wichtige Ergänzungen und Variationen. Wähle deshalb für dasselbe Kind in der Regel nur ein Programm aus dieser Kategorie. Hast du Zwillinge, die ihre Lieblingsseite auf verschiedenen Seiten haben, schreib mir eine E-Mail an maria@develobaby.com, dann bekommst du beide Versionen des Programms mit einem Kauf.

Schau immer aus der Sicht deines Kindes, wenn du einschätzt, ob es eine Lieblingsseite rechts oder links hat. Achte darauf, in welche Richtung dein Kind im Laufe des Tages am liebsten schaut und wie es am liebsten liegt, wenn es schläft. Dreht dein Kind den Kopf am liebsten zu

  • seiner rechten Seite, dann hat dein Kind eine Lieblingsseite rechts, und du wählst beim Kauf deines Übungsprogramms rechts.
  • seiner linken Seite, dann hat dein Kind eine Lieblingsseite links, und du wählst beim Kauf deines Übungsprogramms links.

Wenn du nach dem Kauf merkst, dass du die falsche Seite gewählt hast, schreib mir eine E-Mail an maria@develobaby.com, dann ändere ich die Programmversion für dich.

Viele Babys haben eine Lieblingsseite, und zu den Ursachen wird derzeit viel geforscht. Das Risiko ist vor allem erhöht, wenn die Geburt kompliziert war (zum Beispiel Saugglocke, Kaiserschnitt oder Sternengucker). Häufiger kommt es auch bei Babys vor, die im Mutterleib in Beckenendlage lagen, und bei Babys, die sehr wenig Platz hatten (großes Baby, kleine Mutter). Babys können eine Lieblingsseite auch entwickeln, wenn sie über längere Zeit deutlich mehr Sinneseindrücke von einer Seite bekommen haben.

Dass Babys heute zum Schlafen auf den Rücken gelegt werden sollen, hat viel dazu beigetragen, wie häufig eine Lieblingsseite vorkommt. Statistisch sieht man ab 1994, als man begann, die Rückenlage zum Schlafen zu empfehlen, einen deutlichen Anstieg beim Schiefkopf. Das heißt auf keinen Fall, dass Babys wieder auf dem Bauch schlafen sollten, denn während der Schiefkopf häufiger wurde, ging der plötzliche Kindstod deutlich zurück. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Babys weiterhin auf dem Rücken schlafen legen. Wir sollten uns aber bewusst sein, dass Schiefkopf und Lieblingsseite wohl gekommen sind, um zu bleiben, und dass wir sie ernst nehmen sollten.

Nein, das lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Im Gegenteil: Studien zeigen immer wieder, dass die Rückenlage das Risiko nicht erhöht, Erbrochenes einzuatmen oder daran zu ersticken, auch nicht bei Babys mit Reflux. Deshalb wird empfohlen, Babys zu jedem Schlaf auf dem Rücken auf eine flache Unterlage zu legen.

Quellen: Krous u. a. (2007), Tablizo u. a. (2007), Moon, Carlin & Hand (2022), Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde (AAP): „The supine sleep position on a flat, noninclined surface does not increase the risk of choking and aspiration in infants and is recommended for every sleep, even for infants with gastroesophageal reflux.“

Ja, ein Baby kann sich durchaus überstrecken und gleichzeitig eine Lieblingsseite haben.

Das liegt daran, dass das Überstrecken oft mit der Neigung zur Bogenhaltung zusammenhängt, also damit, dass das Baby seinen Körper wie einen gespannten Bogen nach hinten biegt. Wenn ein Baby eine Lieblingsseite hat, braucht es ausgleichende Strategien, um in der Bauchlage den Kopf oben zu halten und um seinen Körper überhaupt zu stabilisieren. Die Streckmuskeln, also die Muskeln auf der Rückseite des Körpers, kann das Baby am leichtesten zum Ausgleich einsetzen, und deshalb entsteht das Muster, sich wie ein Bogen nach hinten zu biegen.

Wenn ein Baby zur Bogenhaltung neigt und zugleich eine Lieblingsseite hat, sollte man sich zuallererst darauf konzentrieren, die Symmetrie mit kräftigenden Übungen zur schwierigen Seite wiederherzustellen. Parallel dazu sollte man dem Baby helfen, den Körper zu beugen (Flexion), um dem Überstrecken entgegenzuwirken. Gleichzeitig ist es wichtig, dem Baby zu helfen, die richtigen Muskeln in den Funktionen zu nutzen, die Stabilisierung erfordern, zum Beispiel in der Bauchlage oder wenn es den Kopf stabil halten soll. Dazu gehören unter anderem die tiefen Halsbeuger (tiefe zervikale Flexoren), der vordere Sägemuskel (Serratus anterior), die schrägen Bauchmuskeln und ganz allgemein die Rumpfmuskulatur über die Körpermitte hinweg.

Eine andere Situation, in der ein Baby sowohl eine Lieblingsseite haben als auch sich überstrecken kann, ist Reflux. Vor allem bei stillem Reflux (Silent Reflux) strecken Babys den Kopf oft nach hinten, um dem Unbehagen auszuweichen. Dadurch nutzen sie mit der Zeit die Streckmuskeln mehr und geraten in ein Muster, in dem die Streckmuskeln dominieren. Das kann bei Babys mit Lieblingsseite genauso passieren wie bei Babys ohne Lieblingsseite.

Hat ein Kind mit Lieblingsseite eine Bananenform, ist die Bananenform meist zur Gegenseite gebogen, sie kann aber auch zur selben Seite gehen. Deshalb ist es wichtig, zuerst einzuschätzen, ob dein Kind überhaupt eine Bananenform hat und wenn ja, zu welcher Seite. Dabei hilft dir das Programm, in dem es für jede Seite einen Abschnitt mit Bildern und Videos zur Bananenform gibt. Am Anfang jedes Abschnitts zeigt ein Video Babys mit genau dieser Bananenform, sodass du mit deinem Kind vergleichen kannst. Das Programm ist so aufgebaut, dass du dich auf die Übungen beschränken kannst, die zu deinem Kind passen: nur die Übungen bei Lieblingsseite oder nur die Übungen bei Bananenform, wenn dein Kind das eine hat, oder alle Übungen, wenn dein Kind beides hat.

In seltenen Fällen kann ein Baby eine Bananenform (C-Form) haben, ohne eine Lieblingsseite zu haben. Dann ist das Programm Lieblingsseite trotzdem das richtige. Es spielt keine Rolle, welche Version du kaufst (rechts oder links), denn die Übungen zur Bananenform für beide Seiten sind in beiden Versionen enthalten.

Ein Schiefkopf entsteht typischerweise, weil das Kind eine Lieblingsseite hat und deshalb über längere Zeit Druck auf dieselbe Seite des Schädels bekommt. Wie schnell der Schädel schief wird, ist von Kind zu Kind verschieden. Manche Kinder haben größere Fontanellen (die weiche Stelle) und damit einen formbareren Schädel, während andere eine ausgeprägte Lieblingsseite haben können, ohne einen Schiefkopf zu bekommen. Wenn ein Kind eine Lieblingsseite hat, ist es deshalb immer sinnvoll, einem Schiefkopf vorzubeugen.

Ja, das kann vorkommen, aber es ist selten.

Wenn der Hinterkopf durch eine Lieblingsseite schief wird, spricht man von einem „lagerungsbedingten“ Schiefkopf. Das bedeutet, dass das Baby am liebsten mit dem Kopf zu einer Seite gedreht liegt, sowohl wenn es schläft als auch wenn es auf dem Rücken spielt. Deshalb kommt immer wieder Druck von der Unterlage auf dieselbe Seite des Hinterkopfs, und das macht den Hinterkopf mit der Zeit schief. Hier helfen Übungen bei Lieblingsseite und gute Tipps zur Lagerung.

Hat ein Baby dagegen einen Schiefkopf, ohne gleichzeitig lieber auf der abgeflachten Seite des Hinterkopfs zu liegen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, ob etwas anderes dahinterstecken könnte. Das kann zum Beispiel eine Kraniosynostose sein, bei der sich die Lambdanaht am Hinterkopf auf einer Seite zu früh geschlossen hat, sodass der Schädel auf dieser Seite nicht frei wachsen kann. Wenn du unsicher bist, sprich mit deiner Kinderarztpraxis. Gelegentlich sieht man einen Schiefkopf auch bei Babys, die beim Stillen oder beim Fläschchen immer auf derselben Seite liegen, sodass der Arm von Mama oder Papa immer wieder auf dieselbe Stelle am Hinterkopf drückt.

Die bei Weitem häufigste und damit wahrscheinlichste Ursache ist aber eine Lieblingsseite, also ein lagerungsbedingter Schiefkopf.

Der Schädel ist formbar, solange die Fontanellen offen sind. Bei manchen Babys sind sie mit 7 bis 8 Monaten fast geschlossen, während man bei anderen bis zum Alter von 18 Monaten deutliche Veränderungen der Schädelform sehen kann. Dazu gibt es in Studien kaum Zahlen, und deshalb kursieren auch sehr unterschiedliche Empfehlungen. Fakt ist aber, dass es von Kind zu Kind verschieden ist. Ich sage immer, dass es sich lohnt, daran zu arbeiten, solange man vor dem Alter von 9 bis 10 Monaten damit beginnt. Je früher man anfängt, desto mehr Zeit hat man, solange der Schädel noch formbar ist. Wenn der Druck von der flachen Seite genommen wird, kann der Körper ganz allmählich wieder zur Ausgangsform zurückfinden. Aber das passiert nicht an einem Tag oder in einer Woche. Es braucht Zeit.

Dass sich die Kopfform immer von selbst verwächst, ist leider ein hartnäckiger Mythos. Das stimmt nur, wenn die Lieblingsseite vorbei ist, also wenn das Kind den Kopf beim Schlafen nicht mehr immer zur selben Seite dreht. Besteht die Lieblingsseite weiter, verwächst sich die Kopfform nicht von selbst. Deshalb ist es wichtig, an der Lieblingsseite selbst und an der Lagerung zu arbeiten, egal ob mit den Übungen und Lagerungstipps im Programm oder auf andere Weise.

Im Programm gibt es einen Abschnitt mit ergänzenden Übungen und Maßnahmen für den Fall, dass dein Kind durch die Lieblingsseite einen Schiefkopf bekommen hat. Dort lernst du unter anderem, wie du den Druck auf den Hinterkopf bestmöglich entlastest.

Häufig gestellte Fragen zu den Übungsprogrammen

Du kaufst den Zugang zum Programm ganz einfach hier auf der Seite. Nach erfolgreicher Zahlung siehst du im Menü einen zusätzlichen Punkt „Meine Programme“ und darunter Links zu allen Programmen, die du gekauft hast. Das Ganze ist in weniger als 60 Sekunden erledigt.

Nein. Du bekommst hier auf der Seite Online-Zugang zu meinen Programmen, denn die Programme enthalten Videoclips, die man natürlich nicht auf Papier oder in einem PDF abspielen kann. Deshalb gibt es auch keine Version, die du herunterladen oder dir zuschicken lassen kannst. Du kannst die Programme, die du gekauft hast, aber tatsächlich an einem Computer ausdrucken, indem du auf der Programmseite unter Windows Strg+P und unter macOS Kommando+P drückst. Die Programme sind allerdings nicht dafür eingerichtet, deshalb ist es viel schöner und benutzerfreundlicher, sie direkt auf deinem Handy, Tablet oder Computer anzusehen.

Du hast dauerhaften Zugang. Wenn du ein Programm gekauft hast, kannst du dich immer wieder einloggen und es nutzen, wenn du es brauchst, ohne den Zugang verlängern oder noch einmal bezahlen zu müssen.

Nein, das ist nicht erlaubt. Du kaufst den Zugang für dich selbst und die Menschen, die in deinem Haushalt leben. Kaufst du zum Beispiel als Oma oder Opa, darfst du ihn natürlich mit der Person teilen, für die du ihn gekauft hast. Wenn du zum Beispiel eine Kita leitest und ein oder mehrere Programme für deine Mitarbeitenden kaufen möchtest, schreib mir gerne an maria@develobaby.com, dann treffen wir gemeinsam eine Vereinbarung über mehrere Lizenzen. Mehr dazu findest du in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Nein, in der Regel nicht. Die Übungsprogramme sind digitale Produkte, auf die du sofort Zugriff bekommst, deshalb gilt das übliche 14-tägige Widerrufsrecht für sie nicht. Hast du aus Versehen das falsche Programm gekauft oder passt etwas anderes nicht zu eurer Situation, dann schreib mir an maria@develobaby.com. Dann finden wir natürlich gemeinsam eine Lösung. Mehr dazu findest du in meinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Das sehe ich leider ab und zu: Der Kartenaussteller, also deine Bank, blockiert die Zahlung, weil sie nach Dänemark geht, vor allem wenn du sonst nicht oder nur selten in anderen Ländern einkaufst. Da kann ich leider nicht viel machen. Du kannst deine Bank anrufen und die Zahlung manuell freigeben lassen. Oder du probierst eine der anderen Zahlungsarten, zum Beispiel Apple Pay oder Google Pay.

Ja, ich habe mir viel Mühe gegeben, jede einzelne Übung in verständlicher Alltagssprache zu erklären, damit alle sie verstehen können. Außerdem gibt es zu den Übungen Bilder und Videos, in denen du siehst, wie die Übungen mit einem echten Kind gemacht werden.

Grundsätzlich nicht. Die Übungen in meinen motorischen Programmen sind ganz normale Kräftigungsübungen im anatomisch normalen Muskelmuster, und die Übungen in meinen Schlaf- und Sinnesprogrammen sind ruhige Übungen, die die Sinne stimulieren. Wird dein Kind müde oder quengelig, mach eine Pause, und wenn du dir bei der Gesundheit deines Kindes unsicher bist, wende dich an deine Kinderarztpraxis.

Nein! In meinen Übungsprogrammen habe ich die Übungen nach Priorität geordnet. Jedes Programm enthält sehr viele Übungen, du könntest also im Prinzip den ganzen Tag mit Übungen verbringen, wenn du das schön findest. Du kannst dich aber auch zum Beispiel für die drei oder fünf obersten und damit wichtigsten entscheiden, wenn deine Zeit knapp ist. So sind die Übungsprogramme für alle da, egal wie viel Zeit und Kraft man gerade hat.

Die Übungen in meinen motorischen Programmen sind im Grunde Krafttraining, so wie wenn du selbst trainierst, um stärker zu werden. Sie sind so aufgebaut, dass das Kind die Muskeln stärkt, die genau in der Phase wichtig sind, für die du die Übungen gekauft hast. Deshalb tragen sie dazu bei, dass das Kind auf dem Weg zum nächsten Meilenstein stärker wird. Ob das Kind mit den Übungen aus dem Programm den nächsten Meilenstein in guter Bewegungsqualität erreicht, hängt natürlich davon ab, wie kräftig seine Muskeln am Anfang sind, und davon, ob es besondere Umstände gibt, die eine individuell abgestimmte Begleitung erfordern. Das können zum Beispiel angeborene Behinderungen oder neurologische Schäden sein. Aber es ist nie umsonst, seinem Kind zu einem stärkeren Körper zu verhelfen.

Andere Programme

Übrigens: wenn Du zwei oder mehr Programme kaufst, kriegst du automatisch 10% Rabatt. ❤

  • DeveloBaby Einseitiges Robben

    Übungen zum Krabbeln auf allen Vieren mit besonderem Fokus und wichtigen Ergänzungen für Babys, die einseitig robben. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die die schwächere Seite und die Koordinationsfähigkeit stärken, damit beide Körperseiten auf dem Weg zum Krabbeln gleichmäßiger stark werden können.
  • DeveloBaby Babyschlaf

    Übungen für Babys und Kleinkinder von 4 Wochen bis 2 Jahren mit motorischer Unruhe oder anderem reizsuchendem Verhalten, das es ihnen schwer macht, zur Ruhe zu kommen, in den Schlaf zu finden oder durchzuschlafen. Du bekommst viele konkrete, regulierende Übungen zur sensorischen Stimulation, die sich leicht in einen vollen Familienalltag einbauen lassen, sowie Best-Practice-Wissen rund um den Babyschlaf.
  • DeveloBaby Sensorische Integration

    Übungen zur sensorischen Integration für Kinder von 2 bis etwa 12 Jahren, die reizsuchend sind und viel sensorische Stimulation brauchen oder reizmeidend sind und von lauten Geräuschen, Berührungen oder Kleidung schnell überfordert werden. Das Programm enthält viele konkrete Übungen zur sensorischen Stimulation sowie sensomotorische Spiele und Aktivitäten, die sich zu Hause leicht umsetzen lassen.
  • DeveloBaby Tarzankrabbeln und Po-Rutschen

    Übungen fürs Laufenlernen mit besonderem Fokus und wichtigen Ergänzungen für Kinder, die mit einem aufgestellten Bein krabbeln (Tarzankrabbeln, auch Mogli-Gang genannt) oder im Sitzen auf dem Po rutschen (Po-Rutschen) und noch nicht ohne Unterstützung laufen. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die beide Körperseiten und die Rotationsmuskeln stärken, damit der Körper auf dem Weg zu einem stabilen Laufen auf beiden Seiten gleichmäßiger stark werden kann.
  • DeveloBaby Robben

    Übungen zum Robben für Babys, die sich vom Rücken auf den Bauch drehen können, aber noch nicht auf dem Bauch vorwärtskommen. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die dein Baby auf dem Weg zu einem kräftigen Robben unterstützen, bei dem es beide Körperseiten einsetzt. Die Übungen stärken das motorische Fundament für die nächsten Meilensteine und eignen sich als gemütliche Spielinspiration im Alltag ebenso wie bei motorischer Entwicklungsverzögerung.
  • DeveloBaby Überstreckung

    Übungen zur Bauchlage und zum Drehen für Babys ab 4 Wochen mit besonderem Fokus und wichtigen Ergänzungen bei überstrecktem Rücken, Flachkopf und Fallschirmspringerhaltung. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die die Muskeln stärken, die dein Baby braucht, um gut auf dem Bauch zu liegen und sich zu drehen.
  • DeveloBaby Laufen lernen

    Übungen fürs Laufenlernen für Kinder, die auf allen Vieren krabbeln, auch wenn sie schon mit Unterstützung gehen, aber noch nicht allein laufen. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die den Körper für ein kräftiges und stabiles Laufen stärken, und meine besten Tipps, wie dein Kind den Mut zu den ersten freien Schritten findet. Die Übungen eignen sich sowohl als gemütliche Spielideen im Alltag als auch bei einer motorischen Entwicklungsverzögerung.
  • DeveloBaby Bauchlage und Drehen

    Übungen zur Bauchlage und zum Drehen für Babys ab 4 Wochen, als gemütliche Spielinspiration im Alltag und bei leichter motorischer Verzögerung. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die die Muskeln stärken, die dein Baby braucht, um gut auf dem Bauch zu liegen und sich zu drehen.
  • DeveloBaby Krabbeln

    Übungen zum Krabbeln auf allen Vieren für Babys, die schon auf dem Bauch robben, entweder ganz normal kreuzkoordiniert oder symmetrisch. Das Programm enthält einfache Best-Practice-Übungen, die beide Körperseiten gleichermaßen kräftigen und dein Baby vom Robben zum Krabbeln begleiten. Die Übungen eignen sich sowohl als gemütliche Spielideen im Alltag als auch bei einer motorischen Entwicklungsverzögerung.

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Kinder, die krabbeln, tagsüber aktiv sind und motorische Anregung bekommen, entwickeln sich meistens ganz von allein we…Ich werde oft gefragt, warum es so wichtig ist, dass Babys von Anfang an regelmäßig auf dem Bauch liegen – und dass man…Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn Sinneseindrücke zu stark – oder zu schwach – ankommen? Vielleicht nicht. Denn die m…