1. Übungsprogramme bei motorischer Unruhe und zur sensorischen Integration
Die beiden Übungsprogramme für Schlaf und sensorische Integration (wie ein Kind Sinneseindrücke aufnimmt und verarbeitet) sind nach Alter aufgeteilt: eines für Babys und Kleinkinder von 4 Wochen bis 2 Jahren und eines für Kinder ab 2 Jahren. Der Grund ist, dass du in den ersten Lebensjahren die Übungen an deinem Kind machst, während dein Kind mit der Zeit selbst aktiver wird und immer mehr Übungen selbst mitmachen kann. Die Programme überschneiden sich teilweise, weil es in beiden um sensorische Stimulation in einem sicheren und strukturierten Rahmen geht. Es gibt aber auch deutliche Unterschiede, weil sich größere Kinder viel mehr selbst an den Übungen beteiligen können.
Wähle für dasselbe Kind in der Regel nur ein Programm aus dieser Kategorie!
2. Übungsprogramme für eine kräftige Bauchlage und kräftiges Drehen
Alle drei Programme in dieser Kategorie kannst du ab etwa vier Wochen nutzen. Sie enthalten motorische Übungen, die deinem Baby gute Voraussetzungen geben, die Bauchlage sicher zu meistern und gern auf dem Bauch zu liegen. Sie eignen sich so lange, bis sich dein Baby mühelos vom Rücken auf den Bauch drehen kann, nach rechts wie nach links. Die Programme enthalten viele derselben Übungen, unterscheiden sich aber in den Feinheiten. Welches Programm das richtige für dein Baby ist, hängt davon ab, ob du ganz allgemein das motorische Fundament deines Babys unterstützen möchtest oder ob dein Baby sich zusätzlich überstreckt (sich in der Bauchlage nach hinten biegt und die Arme hebt, statt sich auf sie zu stützen), einen Flach- oder Schiefkopf oder eine Lieblingsseite hat (am liebsten zu einer Seite schaut).
Wähle für dasselbe Kind in der Regel nur ein Programm aus dieser Kategorie!
Wähle in der Regel kein Programm aus dieser Kategorie, wenn dein Baby schon robbt oder krabbelt.
3. Übungsprogramm für kräftiges Robben
Beim klassischen Robben bewegt sich das Baby auf dem Bauch vorwärts. Dieses Programm ist für dich gedacht, wenn sich dein Baby schon vom Rücken auf den Bauch drehen kann und sich in der Bauchlage (ein bisschen wie die Zeiger einer Uhr) um sich selbst dreht oder gerade damit anfängt (Pivotieren).
4. Übungsprogramme für ein kräftiges Krabbeln auf allen Vieren
Die beiden Programme auf dem Weg zum Krabbeln auf allen Vieren kannst du nutzen, sobald das Kind auf dem Bauch liegend krabbeln bzw. robben kann. Beide enthalten Übungen für die Kraft und Koordination, die das Krabbeln auf allen Vieren erfordert. Das eine Programm enthält Übungen, die beide Körperseiten gleichermaßen stärken. Das andere legt den Schwerpunkt auf eine Seite und ist für Babys gedacht, die einseitig robben, also hauptsächlich mit einem Bein und dem gegenüberliegenden Arm, während das andere Bein kaum mitarbeitet. Weiter unten erfährst du, welches Krabbelprogramm am besten dazu passt, wie dein Kind robbt.
Wähle für dasselbe Kind in der Regel nur ein Programm aus dieser Kategorie!
5. Übungsprogramme für kräftiges und stabiles Laufen
Beide Programme in dieser Kategorie haben zum Ziel, dass das Kind sicher und stabil laufen lernt. Das eine Programm ist für Kinder, die auf allen Vieren krabbeln. Es enthält allgemeine Übungen, die die motorische Entwicklung unterstützen, und meine besten Tipps, wie das Kind den Mut zu den ersten freien Schritten findet. Das andere Programm enthält viele derselben Übungen, ist aber auf Kinder abgestimmt, die auf einem Knie und einem Fuß krabbeln (Tarzankrabbeln, auch Mogli-Gang genannt) oder auf dem Po vorwärtsrutschen (Po-Rutschen). Weiter unten erfährst du, welches der beiden Programme zum Laufen am besten dazu passt, wie dein Kind krabbelt.
Wähle für dasselbe Kind in der Regel nur ein Programm aus dieser Kategorie!
Haftungsausschluss
Alle Inhalte auf DeveloBaby.com beruhen auf anerkannten fachlichen Standards in Dänemark. Du kannst also davon ausgehen, dass sie mit den Empfehlungen des öffentlichen Gesundheitswesens in Dänemark übereinstimmen. Hast du den Eindruck, dass dein Kind große Schwierigkeiten mit dem Schlaf oder der Motorik hat oder dass die allgemeinen Übungen nichts bewirken, kann eine Beratung nötig sein, in der die Übungen genau auf dein Kind abgestimmt werden. Wenn es deinem Kind nicht gut geht, wende dich natürlich immer an deine Kinderarztpraxis oder, in den ersten Wochen nach der Geburt, an deine Hebamme. Mehr erfahren.












